Über das Menüfeld "Stabilisierung" kommt Ihr zu den Stabilisierungs- und Entspannungsübungen und Tipps. Diese werde ich ab dem 23.03.2020 für ca. 3-4 Wochen (fast) täglich ergänzen.


Stabilisierung

"Eine normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis"

 

Belastende oder traumatische Ereignisse bringen Psyche, Körper, das gesamte Leben zumindest vorübergehend aus dem Gleichgewicht. Symptome, wie Flashbacks (überflutende Erinnerungen), Schlafstörungen, Übererregung oder auch das Gefühl, vom normalen Erleben abgetrennt zu sein, können starke Angst hervorrufen und die Bewältigung des Alltags zu einer schwierigen Aufgabe werden lassen.

 

Stabilisierende Übungen helfen, den Bezug zur Gegenwart zu halten, Flashbacks zu kontrollieren und den Zugang zu den eigenen Stärken wieder zu finden. Zu den gängigen Stabilisierungsübungen zählen Notfallliste und Notfallkoffer, Körperübungen, Übungen zur Reorientierung und Imaginationen, wie die Tresorübungen, den inneren sicheren Ort oder sogenannte Bildschirmtechniken.


Stabilisierung ist hilfreich, um Wartezeiten auf eine Psychotherapie zu überbrücken. Die Techniken wirken unterstützend bei Angststörungen und werden in der Bewältigung von traumatischen Erlebnissen eingesetzt.